Was Sie beachten sollten, wenn Sie uns
mit einer Übersetzung beauftragen

Der zu übersetzende Originaltext sollte bei Auftragsbeginn in der Endfassung vorliegen: fertig lektoriert und redigiert (z.B. vollständige Literaturangaben inkl. Seitenangaben, auch in den Fußnoten; korrekte, d.h. von den Herausgeber_innen gewünschte Zitierweise; Einhaltung der in der Endpublikation gewünschten Formatvorlagen etc.). Jede Änderung, die während des Übersetzungsvorgangs am Originaltext vorgenommen wird, bedeutet Mehrarbeit für die Übersetzer_innen, für die im Falle des Falles ein entsprechendes Honorar zu vereinbaren ist.

Bitte geben Sie die Originaltexte unbedingt zum vereinbarten Termin an die Übersetzer_innen weiter! Sollte sich die Übergabe der Originaltexte an die Übersetzer_innen wider Erwarten verzögern, muss ein entsprechend verlängerter Abgabetermin für die Übersetzungen vereinbart werden.

Selbstverständlich recherchieren wir immer auch selbst. Wir sind jedoch für die zusätzliche Übermittlung von bzw. Hinweise auf Paralleltexte zu den Auftragstexten dankbar (andere, vergleichbare Texte der Autor_in, bereits bestehende Übersetzungen von anderen Texten einer Autor_in, terminologisch oder thematisch einschlägige Texte aus dem betreffenden Theoriefeld).

Das Copyright für die Übersetzungen liegt bei den Übersetzer_innen (siehe auch: Urheberrechtsgesetz, 1. Hauptstück, 1. Abschnitt, § 5).

Die Arbeit der Übersetzer_innen muss deutlich sichtbar ausgewiesen werden. In unserem Fall heißt dies, dass der Name des Kollektivs gender et alia, sowie die Namen der jeweiligen Übersetzer_innen zumindest vor oder nach dem übersetzten Text, im Falle der Übersetzung eines gesamten Buches zumindest auf dem Innenumschlag und in der CIP-Einheitsaufnahme der Deutschen Bibliothek, bei Zeitschriften auch im Impressum genannt werden. Viel besser finden wir es allerdings, wenn die Übersetzer_innen auch – entsprechend der im englischen Sprachraum längst selbstverständlichen Publikationsform – in der Inhaltsangabe unter den jeweiligen Titel- und Autor_innenangaben und im Fall von Buchübersetzungen auf der äußeren Titelseite genannt werden.

Wichtig für die Termingestaltung der gesamten Herstellung eines druckfertigen Endtextes ist das Einplanen von Korrekturdurchgängen (evtl. auch seitens der Autor_innen des Originaltextes, die den übersetzten Text selbst noch einmal durchsehen wollen). Im vereinbarten Honorar ist EIN Korrekturdurchgang pro Text seitens der Übersetzer_innen nach ihrer Abgabe des übersetzten Textes an die Auftraggeber_innen enthalten. Wir ersuchen darum, Änderungsvorschläge seitens der Lektor_innen, Herausgeber_innen oder Autor_innen im Text kenntlich zu machen und uns, den Übersetzer_innen, digital als Textdatei zu übermitteln (Word-Datei im Überarbeiten-Modus).

Mit gender et alia beauftragen Sie für die von Ihnen gewünschte Übersetzungsarbeit ein Kollektiv. Es arbeiten immer mindestens zwei Übersetzer_innen an einem Text, eine Erst- und eine Zweitübersetzerin. Die Letztentscheidung über die Formulierung der Übersetzung liegt bei der Erstübersetzerin. Die administrative Seite der Auftragsabwicklung unterscheidet sich insofern nicht von der Beauftragung einer Einzelperson, als für die Auftraggeberin immer nur EINE Übersetzerin aus dem Kollektiv Ansprechperson ist, die wiederum alle erforderliche Kommunikation (inkl. Terminabsprache) mit den anderen beteiligten Übersetzer_innen des Kollektivs abwickelt. Damit ist eine einfache, schnelle und klare Administration gewährleistet. Zugleich garantiert der kollektive Herstellungsprozess einen erheblichen Wertzuwachs in Form höchster Qualität der Übersetzungen für die Auftraggeber_in.

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